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       ŠKRABEC – AUSSCHUSS trägt den Namen nach dem Franziskaner, dem slowenischen Linguisten P. STANISLAV ŠKRABEC. Er war im Jahr 1844 in Hrovaèa bei Ribnica geboren, die meiste Zeit verbrachte er im Kloster auf Kostanjevica in Nova Gorica, er starb aber im 1918 in Ljubljana. Er war Befürworter der Tradition in der slowenischen Standardsprache, er gilt aber als Begründer der slowenischen Orthoepie. Über 42 Jahre lebte er auf Kostanjevica in Nova Gorica, wo er Lehrer, Direktor des Privatgymnasiums (das aber staatlich anerkannt wurde) und Redakteur der Zeitschrift 'Blumen aus den Gärten des heiligen Franziskus' war. Auf den Buchdecken dieser Zeitschrift veröffentlichte er auch eigene linguistischen Artikel und Abhandlungen. Im Jahr 1916 musste er vor dem Ersten Weltkrieg fliehen (Isonzofront) und er starb nach zwei Jahren in Ljubljana.

       Der Škrabec – Ausschuss wurde im 1994 gegründet. Sein Zweck ist das geistliche und sprachliche Erbe von Škrabec zu beleben und zu bewertigen. Er wurde von dem damaligen Guardian P. Nikolaj Žvokelj gegründet, zusammen mit der treuen Mitarbeiterin Frau Anica Lièen. Der Präsident des Ausschusses ist immer der Guardian, die treibende Kraft ist aber noch heute Frau Anica mithilfe von Tatjana Lièen, die bei dem Ausschuss berufstätig ist.

       Der Škrabec - Ausschuss sorgte dafür, dass wir heute alle linguistischen Schrifte von Škrabec in gesammelten Schriften (4 Bücher) veröffentlicht vor uns haben. Dafür erstellte Herr Janko Moder das Namenregister und das Sachregister. Er veröffentlichte auch andere Bücher über P. Stanislav Škrabec. Alle paar Jahre organisiert er auch wissenschaftliche Symposien über Gedanken von Škrabec, die Dr. Jože Toporišiè leitet. Nach den Symposien bereitet man immer auch einen Sammelband der Vorträge vor. Im Rahmen des  Škrabec - Ausschusses wurde auch die ganze Klosterbibliothek renoviert, was finanziell die Stadtgemeinde von Nova Gorica unterstützt hat, sie sorgt aber auch für die Unterhaltung, Renovierung und Promotion von anderen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten des Klosters.